Eine alte Legende berichtet von der Entstehung Sloweniens: „Nachdem Gott alle Kontinente geformt hatte, waren in seinen Händen noch ein paar Krümel von allem Schönen haften geblieben. Und so schüttelte er diese Reste über einem kleinen Landstrich namens Slowenien ab. Berge und Seen, bunte Wiesen und tiefe Wälder, weinreiche Hügel und weite Ebenen, Höhlen und Schluchten, Flüsse und Meeresstrände fielen bunt gemischt herab und alles vereinte sich zu einem harmonischen Ganzen...“. Slowenien ist immer noch ein Urlaubs-Geheimtipp: Gerade halb so groß wie Bayern, aber ein Land mit tausend Ferienmöglichkeiten; sicher kein Billigreiseziel, aber allemal den Preis wert. Die reizende Mischung aus südlicher Bergromantik, österreichischem Charme und ein wenig italienischer Lebensart findet sich nur hier.
1. Tag: Über München, Salzburg und Bischofshofen gelangen Sie nach Kärnten und reisen über Villach und durch den Karawankentunnel nach Slowenien. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel Park, direkt an der Seepromenade in Bled gelegen. Wir empfehlen eine Bootsfahrt auf dem Bleder See zur Insel, wo eine kleine barocke Marienkirche mit der berühmten „Wunschglocke“ steht (Eintritt und Bootsfahrt extra). Wahlweise spazieren Sie am Seeufer entlang zum Park der Villa Bled, dem Feriendomizil des früheren Präsidenten Tito.
2. Tag: In der schönen Landschaft am Bleder See genießen Sie heute abwechslungsreiche Ferienstunden. Vormittags bringt Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung ins Tal von Bohinj zum gleichnamigen, von Felswänden umgebenen See. Hier in schönster Natur lohnt sich eine kurze (ca. 30-minütige) Wanderung zum mächtigen Savica-Wasserfall, der über 78 m in die Tiefe stürzt. Am Nachmittag fahren Sie zur nahe gelegenen Vintgarklamm. Durch die 1.600 m lange wilde Schlucht führen sichere Wege mit Galerien und Brücken. Das Flüsschen Radovna schäumt über die Stromschnellen und wird nur an den klaren, tiefen Stellen für einen Augenblick ruhiger. Die Klamm endet an einem malerischen Wasserfall und ein Wanderpfad zieht nun zur kleinen St. Katharinen-Kirche hinauf. Dort oben ist einer der schönsten Aussichtspunkte über die Bleder Landschaft.
3. Tag: Im gesamten Ostalpenraum – von Österreich über Italien nach Slowenien – gibt es neben den Dolomiten nur eine einzige Naturschönheit, die in das UNESCO-Naturerbe aufgenommen wurde: die Karsthöhle von Škocjan (auf deutsch: St. Kanzian). Ihre Einzigartigkeit verdankt sie der Reka, einem wilden, unterirdischen Fluss. Wir haben für Sie eine Besichtigungstour (ca. 3 km, 1,5 Std.) durch die Höhlenwelt reserviert. Höhepunkt ist hier der unterirdische, rauschende (und – nebenbei bemerkt – großartig beleuchtete) Canyon. Nach diesem Ausflug in die „Unterwelt“ reisen Sie am Nachmittag sicher noch gerne ans Meer! Die etwa 50 Küstenkilometer Sloweniens bieten schöne und fast italienisch anmutende Orte. Sie besuchen das sehenswerte Städtchen Piran, an dessen antiken Mauern die Adria schon anbrandete, als hier noch Griechen, Römer und Venezianer das Sagen hatten. Die Geschichte interessiert Sie heute aber nur am Rande, denn lieber genießen Sie das südliche Lebensgefühl bei einem Bummel über den lebhaften Tartini-Platz oder durch die verwinkelten Gässchen. Gegen Abend kehren Sie nach Bled zurück.
4. Tag: In einer weit geschwungenen Fluss-Schleife liegt sehr attraktiv die Landeshauptstadt Ljubljana. Diese gemütliche und lebendige Stadt hat nur 300.000 Einwohner und besitzt ein Zentrum mit schmuckvollen Barock- und Jugendstilbauten. Nach einem morgendlichen Rundgang mit Ihrer örtlichen, deutschsprechenden Reiseleitung werden Sie sicher gern noch eine Weile in Ljubljana verweilen. Es lohnt der Weg hinauf zum großen Festungshügel (schöner Blick auf die Stadt!), zu all den Ständen am Flussufer, zu den Blumen in der Markthalle oder zu einem Foto mit dem finsteren Drachen der Brücke Zmajski most.
5. Tag: Nach den vielen schönen Erlebnissen der letzten Tage fällt das Kofferpacken heute sicher schwer. Aber leider beginnt nach dem Frühstück die Rückreise ins Allgäu.
Storno-/Rücktrittstabelle Klasse C








